42% der Deutschen haben eine Fettleber – wir haben die USA überholt!

Eine Fettleber entsteht wenn die Leberzellen zu viel Fett einlagern und dadurch Funktionsverluste aufweisen. Die Ursache kann z.B. übermäßiger Alkoholkonsum sein. Dies ist schon lange bekannt, aber aktuell finden wir zunehmend die „nicht-alkoholische Fettleber“ und diese auch schon bei Kindern! Die Ursache dafür ist unsere westliche Ernährungsweise.

Diese ist bei den meisten Menschen zu kalorienreich, zu fett und zu süß. Kohlenhydrate wie Zucker, Weißmehl und auch künstlich zugesetzter Fruchtzucker (Glukose-Fruktose-Sirup) in Müslis, Süßigkeiten und Softdrinks belasten den Darm, den Stoffwechsel und die Leber. Diese wandelt die Kohlenhydrate in Fette um und lagert sie ein bzw. gibt sie an das Blut ab. Auch übermäßige Fettzufuhr durch Wurst, Käse, Butter, Frittiertes und manche süße Teilchen bedeutet für die Leber einen Fettschock, der diese für Stunden blockieren kann.

Die Folgen sind erhöhte Blutfettwerte, Übergewicht (vor allem das Bauchfett ist gefährlich), ein reduzierter Stoffwechsel, Diabetes und ein erhöhtes Risiko für Arthrose, Bluthochdruck und sogar Krebs! Die eben genannten Lebensmittel weisen zudem häufig noch starke Defizite an Vitaminen und Mineralien auf, was zum einen Hunger erzeugt – da dem Körper ja etwas fehlt – und den Stoffwechsel noch weiter lahmlegt. Hier ist es wichtig diesem Teufelskreis möglichst früh zu entrinnen und vor allem die Kinder vor „schweren“ Folgen zu schützen und ein Vorbild zu sein.

Wie kann ich nun die Leber und den restlichen Körper schützen oder „entfetten“? Die Lösung ist sehr einfach – durch eine vitalstoffreiche und kalorienarme pflanzenbasierte Kost. Naturbelassene und vollwertige „Lebens“-Mittel geben dem Körper was er braucht, entfetten die Leber, aktivieren so den Stoffwechsel und reduzieren unser Krankheitsrisiko. Außerdem machen diese Lebensmittel nicht süchtig und verhindern so das unkontrollierte Essen ohne Hunger.

Unsere Empfehlung: Steige in diesen Prozess ein. Es lohnt sich.

 

Dr. rer. med. Dorothee Bös

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